Die Konica Auto-Reflex war 1965 nicht nur für Konishiroku ein Meilenstein. Nur die Topcon Auto 100 (TTL-Messung) war ein paar Monate früher die erste Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung. Die Auto-Reflex hatte noch keine TTL-Messung. Sie war die erste Kamera mit dem AR-Bajonett, das das F-Bajonett ablöste. Objektive sind nicht kompatibel. Das AR-Bajonett wurde 1968 geringfügig verändert, weshalb die ersten Objektive nicht an spätere Kameras passen, aber umgekehrt.
Eine besondere Eigenschaft ist die Umschaltung auf Halbformat 18 x 24 mm (auch mitten im Film) mittels eines kleinen Schalters auf der Oberseite, wobei allerdings auf die Reihenfolge der Umstellung und des Filmtransports geachtet werden muss. Selbst das Zählwerk springt nur bei jedem zweiten Bild ein Bild weiter. Anzeige im Sucher: zwei dreieckige Keile oben. Es gab sogar ein spezielles Halbformat-Objektiv, das Hexanon Zoom Lens 18 x 24 1:3,5/47-100 mm.
Ausgestattet ist das Museumsexemplar mit dem Objektiv Konica Hexanon 1:1,8/52 mm (Seriennummer 4532449). Es gab auch Modelle mit dem Objektiv Hexanon 1:1,4/57 mm. Zeiten: B, 1 bis 1/1.000 Sekunde. Ausgestattet ist das Museumsexemplar mit dem Objektiv Konica Hexanon 1:1,8/52 mm (Seriennummer 4532449). Es gab Modelle mit dem Objektiv Hexanon 1:1,4/57 mm. Zeiten: B, 1 bis 1/1.000 Sekunde.
Die Auto-Reflex ist eine gut ausgestattete Spiegelreflexkamera. Neben der Belichtungsautomatik mit Verschlusszeitenpriorität (Blendenautomatik) gibt es eine Abblendtaste für die Schärfentiefe-Beurteilung, ein recht helles Sucherbild, Selbstauslöser und Spiegelvorauslösung. Schalter für die Stromzufuhr: On – Off – Check.
Nachteilig wirken sich ihr hohes Gewicht und die fehlende TTL-Messung aus. In Japan wurde sie als Autorex angeboten, in Europa von Foto-Quelle als Revue Auto-Reflex. Bis auf die unterschiedliche Beschriftungen sind die Kameras identisch.
Siehe auch: Revue Auto-Reflex.