Kasten für 100 Dias im Kleinbildformat (Außenmaß 5 x 5 cm), hergestellt in der DDR vermutlich in den 1970er Jahren. Eine Marke ist nicht angegeben; in der damaligen Planwirtschaft war es nicht ungewöhnlich, dass die Aufträge zur Fertigung solcher Konsumgüter auch an Betriebe vergeben wurden, die nicht zur Fotoindustrie gehörten. Die Fertigung der Exa durch den Büromaschinenhersteller Rheinmetall ist ein bekanntes Beispiel hierfür. Der Kasten besteht aus Weichholz mit Astansätzen, der Boden aus einer Spanplatte. Die Diahalter sind aus weißem Kunststoff gefertigt und mit Nägeln oder Zungen im Holz fixiert. Um einen wertigen Eindruck zu vermitteln, wurde der Kasten mit Hammerschlaglack überzogen. Ein bedrucktes Blatt liegt bei, um die Titel der Dias einzutragen. Zur Projektion mussten die Dias einzeln entnommen und z. B. in einen Wechselschieber eingesetzt werden.