Die Konishiroku Konica II ist eine Messsucherkamera (ohne Parallaxenausgleich) für den Kleinbildfilm 135 aus schwarz beledertem Metall und wurde ab 1951 produziert. Im Unterschied zur Konica I kann jetzt über einen Knopf neben dem Vorspulrad ausgelöst werden. Das Museumsexemplar besitzt die Seriennummer 31598. Auf dem Rückspulknopf wurde eine Film-Merkscheibe ergänzt.
Das Öffnen der Rückwand (Scharnier) erfolgt über einen ausklappbaren D-Ring auf der Unterseite, der gedreht und wieder an die Kamera gedrückt werden muss, um die Sperre zu lösen. Nachteil: Vergisst man, den Ring wieder zu schließen, kann beim Abstellen der Kamera der Rückdeckel aufspringen. Die Kamera ist mit „Made in Japan“ im Leder und auf der Bodenplatte beschriftet und auf der Vorderseite ist das Filmformat „24 x 36“ eingraviert. Auf der Unterseite ist das Stativgewinde nun in der Mitte und das früher übliche Leder fehlt.
Das Objektiv ist ein Konishiroku Hexanon 1:2,8/50 mm, Seriennummer 65744, fest eingebaut, nicht mehr versenkbar. Entfernungsangabe 3,3 Feet bis unendlich. Der Konirapid-S-Verschluss hat B, 1 bis 1/500 Sekunde ohne Drahtauslöseranschluss, aber mit Blitzsynchronisation. Über einen kleinen Drehknopf auf der Vorderseite der Kamera kann T gewählt werden. Auf dem Objektivtubus ist eine Skala zum Ablesen der Tiefenschärfe graviert. Die gewählte Blende ist in einer Aussparung oben im Objektivring zu sehen. Nettes Gimmick: Ist der Zentralverschluss nicht gespannt, erscheint ein Hebel im Sucherfenster.
Siehe auch: Konishiroku Konica I C, Konica I Cs und Konica I E