Kleinstbildkamera für einseitig perforierten oder unperforierten 16-mm-Film (Negativ: 12 x 17 mm) von Wirgin, Wiesbaden, 1964 bis 1969, gebaut bei Franka in Bayreuth. Objektiv: Schneider-Kreuznach Xenar 1:2,8/25 mm. Kamera mit Großbild-Durchsichtsucher mit eingespiegelter Bildfeldbegrenzung und Parallaxmarkierung. Belichtungseinstellung mit gekuppeltem Nachführ-Belichtungsmesser. Im Unterschied zu den Typen Edixa 16 und Edixa 16-U ist bei diesem Museumsmodell die Lichtwertskala ersetzt durch eine Zeitenskala mit 1/30 Sekunde, 1/60 Sekunde und 1/150 Sekunde, wobei der gesamte Blendenbereich von 2,8 bis 16 fest der 1/150 Sekunde zugeordnet ist. Bei schwachen Lichtverhältnissen können die 1/30 Sekunde und die 1/60 Sekunde ausschließlich mit Blende 2,8 verwendet werden. Die 1/30 Sekunde ist manuell für Blitzaufnahmen einstellbar. Der Selen-Belichtungsmesser arbeitet mit Empfindlichkeiten von DIN 9 bis 21/ASA 6 bis 100. Das Objektiv hat einen Entfernungseinstellbereich von 0,4 Meter bis unendlich (Einstellungen von der Gehäuseoberseite her). Schnellschalthebel auf der Unterseite, Stativgewinde, Blitzsynchronisation.
Ähnlich der Franka 16, der Edixa 16 und der Alka 16 (für Karstadt). Das Franka-Werk in Bayreuth gehörte ab 1960 zu den Gebrüdern Wirgin („Edixa“). Konstrukteur war der legendäre Heinz Waaske (auch beteiligt an Wirgin-Edixa-Modellen und den Rollei-35-Kompaktkameras).