Als es noch keinen Photoshop und PCs und keine Filter-Apps am Smartphone gab, aber die Menschen auch schön sein wollten auf den Fotos… Stillleben aus der Abteilung Labor und Großgeräte im Deutschen Kameramuseum: ein Retuschiertisch, auf dem man Negative mittels haarfeiner Pinsel oder Bleistifte unterschiedlicher Härte bearbeiten kann. Flach zusammenklappbar, von hinten beleuchtbar durch Tageslicht […]
Beispiele für Objektive für Plattenkameras beziehungsweise Reisekameras. Verschiedene Hersteller. Rechts hinten: ebenfalls ein Messingobjektiv, nur schwarz lackiert, was später bei manchen Firmen in Mode kam.
Großformatige Reisekamera aus Holz, Anfang des 20. Jahrhunderts. Doppelter Auszug, Objektivplatte horizontal und vertikal verschiebbar. Hersteller unbekannt, wahrscheinlich Raum Dresden. Passende Objektive hier.
Großformatige Reisekamera aus Holz, Anfang des 20. Jahrhunderts. Doppelter Auszug, Objektivplatte horizontal und vertikal verschiebbar. Hersteller unbekannt, wahrscheinlich Raum Dresden. Passende Objektive hier.
Großformatige Reisekamera aus Holz, Anfang des 20. Jahrhunderts. Doppelter Auszug, Objektivplatte horizontal und vertikal verschiebbar. Hersteller unbekannt, wahrscheinlich Raum Dresden. Passende Objektive hier.
Ein schönes Exemplar einer Plattenkamera aus Holz für das Negativformat 13 x 18 cm. Die Kamera selbst ist unbezeichnet, dürfte vom Anfang des vergangenen Jahrhunderts stammen. Das Objektiv ist von Emil Busch in Rathenow. Dabei ist ein Aufsteckverschluss mit eingebautem Schlitzverschluss für das Objektiv: eine Holzkonstruktion mit eingebautem Rollo.
Interessantes Voigtländer-Messingobjektiv von 1887: Erst spät entdeckten wir die Gravur auf der unteren Hälfte des Messingbodys: „5. Portrait-Euryscop Voigtländer & Sohn Braunschweig“, weil das Objektiv an der Thiemann-Studiokamera fest montiert ist und sich jahrelang niemand den Kopf verrenkte, um nach einer Gravur zu suchen. Die ebenfalls eingravierte Seriennummer 33750 dokumentiert laut einschlägigen Listen, dass das […]
Antikes Großformatobjektiv aus Messing von Voigtländer & Sohn, Wien und Braunschweig. Brennweite etwa 22 cm. Länge: etwa 10 cm, Durchmesser der Front- und Hinterlinse: jeweils etwa 5 cm. Gewinde: etwa 63 mm. In der Mitte: der Schlitz für die Steckblende (beim Museumsexemplar nicht dabei). Sehr guter Erhaltungszustand. Laut den einschlägigen Listen stammt dieses Objektiv mit […]
Großformatige (13 x 18 cm) deutsche Kamera für Platten oder Filmpacks von Emil Wünsche A.G., Reick bei Dresden, gebaut in verschiedenen Versionen etwa von 1904 bis 1910. Holzkorpus, innen poliert, außen Lederbezug, Doppelter Auszug, Balgen aus Leder. Klappkonstruktion. Drehbarer Sucher für Hoch und Queraufnahmen, zwei Stativmuttern. Mechanischer Zentralverschluss Compound mit T, B und 1 bis […]
Ein Gedicht von einer Kamera: die Globica II war einst der ganze Stolz der ostdeutschen Kameraproduktion. Entwickelt und anfangs gebaut im VEB Görlitzer Kamerawerk in Görlitz (ab etwa 1967) gab es sie später (etwa ab Anfang der 1980er Jahre) unter dem Markennamen Pentacon. Das Museumsexemplar wurde vermutlich nach 1983 hergestellt und vom Vorbesitzer (einem Fotografen […]
Eine wunderschöne Studiokamera aus Holz von Unger & Hoffmann, Dresden und Berlin. Plattenformat etwa 30 x 30 cm, neigbare Rückwand, doppelter Auszug, ganze Kamera neigbar. Stativ mittels einer Kurbel höhenverstellbar. Gesamthöhe etwa 1,60 Meter. Objektiv aus Messing „D. Paysage „(Paris), vermutlich nicht das originale Objektiv. „Paysage“ (zu deutsch: Landschaft“) deutet eher auf eine Verwendung bei […]
Kamera im Westentaschenformat von Murer & Duroni, Mailand, 1914. Sucherkamera für Platten, Filmpacks und Rollfilm, Aufnahmeformat 6 x 4,5 cm. Spreizenkonstruktion, Zentralverschluss (schnellste Verschlusszeit 1/100 Sekunde; T, B, sowie 1/25 und 1/50 Sekunde); Blenden: 8, 11 und 22 (Hebel unterhalb des Objektivs). Hier ist der Sucher „schussbereit“ nach oben geschoben. Eingeklappt nur 9 x 5,5 […]
Stabile Klapp-/Laufbodenkamera (ähnlich der Maximar), von 1927 bis 1931 gebaut, für Platten oder Filmpacks (Aufnahmeformat 9 x 12 cm). Objektiv: Carl Zeiss Jena Tessar 1:4,5/13,5 cm, Fokussierung über Laufboden; Brillant- und Rahmensucher. Compur-Zentralverschluss (T, B, 1 bis 1/200 Sekunde). Gehäuse aus Leichtmetall mit Lederbezug, doppelter Auszug, Lederbalgen, gefräster Zahntrieb, Original-Kippstandarte, Hoch- und Querverstellung des Objektivträgers […]
Elegante Klapp-/Laufbodenkamera für das Aufnahmeformat 5 x 7,5 cm auf Rollfilm 129; hergestellt von 1926 bis 1930. Objektiv: Contessa-Nettel Trinanastigmat 1:6,8/9 cm. Aufklappbarer Fernrohrsucher. Zentralverschluss Derval mit den Einstellungen T, B, 1/25, 1/50 und 1/100 Sekunde.
Eine der frühen Spiegelreflexkameras von Voigtländer, noch namenlos – ähnlich der späteren Vida. Laut Kerkmann („Deutsche Kameras 1900 bis 1945“) kam dieser Apparat (siehe Abbildung aus dem Kerkmann-Katalog) 1908 auf den Markt („nach Angabe des Freih. von Liliencron gebaut“). Die Museumskamera hat einen Schlitzverschluss mit zwei Zeiten: Z (Zeit) und M (Moment). Der Hebel in […]