Kurt Tauber: „Damit habe ich mal fotografiert…“

kt foto canon

Museumsgründer Kurt Tauber Mitte der 1980er Jahre mit seiner geliebten Canon A-1 mit Motor Canon MA und dem lichtstarken Normalobjektiv Canon FD 1:1,4/50 mm S. S. C. Die Kamera begleitete ihn auf vielen Presseterminen und Reisen.

Jeder fängt mal klein an

Mit Kameras ist es irgendwie wie mit Autos und Freundinnen: Man vergisst die erste(n) nicht mehr. Im Gegensatz zu Letzteren kann man Erstere aber auch ganz unverfänglich ohne Datenschutzbedenken öffentlich präsentieren. Kurt Tauber besitzt zwar seine eigenen frühen Modelle nicht mehr alle, aber er versuchte über viele Jahre hinweg, Apparate des gleichen Typs wiederzubeschaffen. Meist erfolgreich. Hier die wichtigsten seiner Kameras aus vielen Jahrzehnten bis zum aktuellen Stand seiner Fotogeräte.

Mit der Voigtländer Brillant von Tante Martha begann es

1958: Start mit 6 x 6 cm

Mit einem ähnlichen Typ, der Kamera seiner Tante Martha, hat er seine ersten Fotos aufgenommen. Viele Jahre später kaufte er sich in Nürnberg in einem Gebrauchtkameraladen diese Brillant als Erinnerung, weil sein Cousin die „originale“ Familienkamera nicht herausrücken wollte. Für dieses Exemplar zahlte Tauber in den 1980er Jahren stolze 80,- DM. Die geschichtsträchtige Brillant der Tante war laut Familiensaga im Böhmerwald (heute Tschechien) nach Ende des  zweiten Weltkriegs vor den einrückenden Amerikanern im Heu des Bauernhofs versteckt worden.

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Solida-Record B oder Solida-Record T? Das bleibt ein Rätsel

1960er Jahre: ein Fotoapparat aus Bayreuth

Die beiden Solida-Rekord-Schwestern von Franka: Links die Solida-Rekord T und rechts die Solida-Rekord B. Eine von beiden war Anfang der 1960er Jahre der erste eigene Fotoapparat von Museumsgründer Kurt Tauber – welche genau lässt sich nach so langer Zeit nicht mehr eruieren, zumal er seinen eigenen Apparat damals verkauft hatte, als die nächste Kamera, eine Kleinbildkamera Kelvin Minor aus dem Neckermann-Katalog, auf seiner Wunschliste stand.

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Die S. E. D. E. Kelvin Minor aus dem Neckermann-Katalog

1962: Heavy Metal aus Italien

Die zweite eigene Kamera überhaupt von Museumsgründer Kurt Tauber. Jahrelang hatte er in den 1970er Jahren diesem Apparat hinterher recherchiert, an Neckermann geschrieben, mit einem alten Lageristen dort telefoniert, ohne viel darüber zu erfahren. Bis ihm dann eine pdf-Datei des Neckermann-Katalogs von 1962 in die Hände fiel, in der das Modell abgebildet ist. Heute steht sie in einer Vitrine im Deutschen Kameramuseum.

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Eine Agfa-Box war auch dabei

1960er Jahre: Irgendwie unvermeidlich

Wer in den 1960er Jahren das Fotografieren erlernt hat kam irgendwie an einer Agfa-Box nicht vorbei. Wahrscheinlich war es so eine Box 50, mit der Tauber experimentierte. Er glaubt sich auch an eine Click oder Clack erinnern zu können.

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Die Braun Paxette 35 mit Schnellschalthebel

1965: Damit begann Taubers Reporterkarriere

Die Braun Paxette 35 ist eine Kleinbildkamera (Negativformat: 24 x 36 mm) mit laut Bedienungsanleitung „Reporter- Schnellschalthebel“. Die dritte eigene Kamera von Kurt Tauber, eine absolute Amateurkamera, mit der er sogar ab September 1970 seine ersten Zeitungsfotos als Volontär für den DONAU KURIER in Ingolstadt und Hilpoltstein schoss.

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Die erste japanische Spiegelreflexkamera

1970/71: Es soll „etwas Besseres“ sein

Die Braun Paxette stieß im Alltag eines Redaktionsvolontärs schnell an ihre Grenzen. Also musste „etwas Besseres“ her. Der örtliche Fotohändler in Hilpolstein, Landkreis Roth bei Nürnberg, hatte damals noch eine preiswerte Mamiya-528-TL-Ausrüstung herumliegen mit einer Spiegelreflexkamera ohne Wechselobjektive, aber einem Zentralverschluss, mit dem man bis zu 1/500 Sekunde blitzen konnte. Dazu gab es noch einen Tele- und einen Weitwinkelkonverter (Bild). Ein Einstiegsmodell in die Welt der ernsthaften Fotografie.

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Zurück zum Mittelformat und auf nach China

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1971: Die originale Rolleiflex war einfach zu teuer

Von einer klassischen Rolleiflex träumt jeder ernsthafte Amateurfotograf irgend wann einmal. Die wenigsten konnten sich aber eine leisten. Und so kaufte sich Tauber lieber die preiswerte Kopie aus China – „Neckermann macht’s möglich“. Damit reproduzierte er später Kunstwerke aus der Galerie seiner Ehefrau Elisabeth Tauber, wenn beispielsweise für ein Plakat großformatige Farbdias gebraucht wurden. Für die  damals noch schwarzweißen Rasterbilder der Tageszeitung spielte der Qualitätszuwachs gegenüber dem Kleinbildformat keine Rolle.

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Schon damals ein Exot: Topcon Uni

1971: Tolle Konstruktion mit einigen Qualitätsmängeln

Eine der ersten KB-Spiegelreflexkameras der Welt mit Offenblendemessung durch das Objektiv (Integralmessung). Die Kamera hatte allerdings drei gravierende Probleme: Einen lauten Spiegelschlag wie ein Dampfhammer, eine anfällige Mechanik und eine problematische Elektronik. Bei jedem Objektivwechsel musste man die Anfangslichtstärke des Objektivs neu einstellen, sonst gab es Fehlbelichtungen. Das war Taubers zweite KB-Spiegelreflexkamera, mit der er als Journalist beruflich arbeitete. 

Alles über diesen seltenen Japaner hier

Topcon Unirex: Zweitgehäuse mit mehr Komfort

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1972: Bessere Mechanik, mehr Möglichkeiten

Das war Kurt Taubers dritte KB-Spiegelreflexkamera, mit der er als Journalist beruflich arbeitete und sie diente als  besser ausgestattetes Zweitgehäuse zur Topcon Uni, die auch mechanisch nicht sehr zuverlässig war. Problematisch auch hier: Bei jedem Objektivwechsel musste man die Anfangslichtstärke des Objektivs neu einstellen, sonst gab es Fehlbelichtungen (CdS-Belichtungsmessung). Immerhin hatte dieses Modell wahlweise Integralmessung und Spotmessung (Umschaltung durch Hebel an Rückspulkurbel).

Alles über die Topcon Unirex hier

Eine Polaroid als Dienstkamera in der Lokalredaktion

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1970-1973: Damit am Montag Bilder in die Zeitung kamen

Eine Sofortbildkamera war natürlich auch in den 1970er Jahren kein ideales Gerät für professionelle Zeitungsfotos. Aber schon damals wurde bei den kleineren Tageszeitungen gespart auf Teufel komm raus. Und so kam man auf die Idee, zeitweise an Sonntagen das eigene Fotolabor nicht mehr zu besetzen und verteilte stattdessen an die Redaktionen Sofortbildkameras wie diese. Nun kann man die üblichen 90. Geburtstage und auch mal ein Unfallfoto – sogar nachts – mit einer Pola problemlos ablichten, aber Springreiten und Festzüge? Da musste man schon wirklich fotografieren können. Die Kamera gehörte Tauber nicht, aber sie gehört dennoch zwingend in diesen „fotografischen Stammbaum“.

Up to date mit der brandneuen Canon AE-1

1976: Umstieg auf das Canon-FD-System

Ein wahrer Meilenstein der Kameratechnik: die Canon AE-1 aus Japan. Weltweit der erste Fotoapparat, der von einem Mikroprozessor gesteuert wurde – Urvater der T-90 und der EOS-Autofokuskameras. Sobald diese revolutionäre Kamera 1976 auf den deutschen Markt kam musste Kurt Tauber sie haben. Finanziert hat er die neue Canon-Ausrüstung teilweise mit Veröffentlichungen im „Canon Journal“, der deutschsprachigen Kundenzeitschrift, in der beispielsweise seine Praxiserfahrungen mit Winder und Blitzgerät Speedlite 199 A gefragt waren. 

Alles über diese tolle Kamera hier

Man muss alles einmal ausprobiert haben: Revue Minimatic Pocket 205

1976: „Die Kleine hat mir einfach zu gut gefallen“

Natürlich wusste Kurt Tauber dass so eine Kamera nur bescheidene Bilder machen würde, aber: „Die Kleine hat mir einfach zu gut gefallen“, lautet Taubers Entschuldigung dafür, dass er sich diesen „Fotoapparat“ angelacht hat. Später kaufte er aber noch ein ernst zu nehmendes Pocket-Modell als „Immer-dabei-Kamera“ für seine Ehefrau Elisabeth: eine Minolta Pocket Autopack 50, die ganz brauchbare Fotos und Dias zustande brachte. Man muss halt alles einmal ausprobiert haben…

Mehr über die „unwiderstehliche Kleine“ hier

Nur ein Intermezzo: Canon EF

Ende der Siebziger: Die F-1 war wohl zu teuer

Beim Essen kommt bekanntlich der Appetit: Nach den ersten Versuchen mit der bequemen Canon AE-1 schielte Tauber eigentlich nach dem Canon-Flaggschiff F-1, aber die konnte sich der Jungredakteur nicht leisten. Er versuchte es deshalb kurz mit dem Schwestermodell der F-1, der EF, an der er aber bald die Lust verlor: zu schwer, der AE-1 in der Praxis nicht wirklich so groß überlegen… Tauber verkaufte die EF wieder, um das AE-1-System mit diversen Gehäusen der AE-1-Program auszubauen. 

Aber technisch war sie schon ein Leckerbissen

Heute würde das SEK anrücken und den Fotografen verhaften

1979: Novoflex Schnellschussobjektiv 1:5,6/400 mm

Ein bei engagierten Fotografen sehr beliebtes und begehrtes Teleobjektiv (Lichtstärke: 1:5,6/400 mm – Zweilinser) von Novoflex. Bevor es Autofokuskameras gab, war dies die schnellste und beste Möglichkeit, bei Sportaufnahmen blitzschnell scharf zu stellen. Wie man sieht, hat das Objektiv – gebaut Anfang der 1970er Jahre – einen so genannten Pistolengriff. Schon damals absoluter Hingucker bei Festzügen und Sportveranstaltungen. Heutzutage würde man damit das SEK auf den Plan rufen. Das Foto vom Tauber mit Novoflex im Fernsehen entstand 1979 bei einem Flugtag in Pegnitz.

Mehr Fotos und Details vom legendären Novoflex hier

Das Beste war gerade gut genug: Canon A-1 mit Motor und Fisheye 1:2,8/15 mm

1980er: Hochkarätiger Zuwachs für das Canon-System 

„Die getestete A-1 ist ein Wunderwerk an Technik, Elektronik und Präzision. Sie übertrifft messtechnisch alle bisher getesteten Kameras und verdient das Prädikat Sonderklasse“, urteilte die Fachpresse über die Entwicklung aus Fernost. Das fand Kurt Tauber grundsätzlich auch, kaufte sich das neue Wunderwerk und war begeistert. Anfänglich. Aber offenbar erwischte er ein Montags-Exemplar, denn im Gegensatz zu vielen anderen Anwendern hatte er ständig Probleme mit der Belichtungsautomatik, so dass das Ding bald in die Vitrine wanderte.

Aber schön, schön war es doch

 

Das leichte Reisegepäck für den Urlaub: Canon TOP SHOT Quartz Date

1986: Klein, praktisch, komfortabel und gut

Die Urmutter aller modernen kompakten Autofokus-Kameras von Canon: die Top Shot (mit Daten-Rückwand zur Einbelichtung von Datum oder Uhrzeit); Japan, 1986. Kleinbildfilm, ausgezeichnetes Objektiv mit schon damals einer asphärischen (!) Linse: 1:2,8/36 mm. E-Blitz, Autofokus, Programmautomatik, Motor. Diese Top Shot war viele Jahre Kurt Taubers treue Begleiterin, wenn ihm die Kameratasche mit der zehn Kilo schweren SLR-Ausrüstung zu unhandlich war. Oder sie war die Zweitkamera „im Nahkampf“ im Gewühle des venezianischen Faschingstrubels.

Die technischen Daten dieser süßen Kleinen 

Polaroid SX-70: Klappbar, wunderbar

1980er Jahre: Wenn’s mal wieder schnell gehen musste

Tauber, 40 Jahre Journalist, kaufte sich diese SX-70 auch für dienstliche Zwecke. Als Lokalredakteur fotografierte er damit oft noch nach Redaktionsschluss wichtige Motive, die es sonst nicht mehr ins Blatt geschafft hätten: einen tödlichen Verkehrsunfall oder spät abends den frisch gewählten neuen Bürgermeister. Die Konkurrenz hatte damit oft das Nachsehen, denn mit Sofortbildern konnte man sich den mindestens 45-minütigen Negativ- und Positivprozess bei Kleinbildfilmen ersparen.

Mehr zur Kamera und zum SX-70-Film hier

Das war endlich Taubers Traumkamera: die Canon T 90

1985: Alles außer Autofokus an Bord

Die höchstentwickelte Manual-Focus-Camera von Canon, gebaut von 1985 bis 1991. Kleinbild-Spiegelreflex für Negative 24 x 36 mm, Nachfolger der A-1. Dieser Multiautomat (Zeit-, Blende- und Programmautomatiken, manuelle Einstellung) war komfortabel wie eine der modernen Autofokus-SLR, nur fehlte der Autofokus, den aber die eingefleischten T-90-Fans nicht vermissten. Damals wenigstens noch nicht. Die T 90 ließ Kurt Tauber nicht im Stich. Niemals. Nirgends. Er behandelte sie auch entsprechend sorgfältig und bedauerte sehr, als das FD-Objektiv-System an sein Ende kam.

Hier geht es zu den schnörkellosen Fakten

Seitensprung mit einer analogen Autofokuskamera

1992: Die Canon EOS 1000 FN überzeugt nicht

Kurt Tauber: „Damals sprach alle Welt von den tollen neuen Autofokuskameras. Da wollte ich mitreden können. Vielleicht wäre das ja etwas für mich? Ich konnte mich aber nicht recht damit anfreunden.“ Es blieb bei diesem einen analogen Gehäuse, dazu kam nur noch ein EOS-Zoom 80 bis 200 mm, das er heute noch ab und an an seiner digitalen EOS benutzt. Eine Amateurkamera für das Kleinbildformat 24 x 36 mm mit eingebautem E-Blitz und Multiprogrammautomatik. Verschlusszeiten: 30 Sekunden bis 1/2.000 Sekunde. 

Hier die Einzelheiten zu dieser Neuerung

Die erste Digitale mit stolzen 0,3 Megapixel Auflösung!

1996: Die Zukunft hat mit der Fujifilm DS-7 begonnen

Eine prinzipiell unbedeutende Digitalkamera (mur 0,3 Megapixel), aber im Jahre 1996 der Beginn des digitalen Zeitalters für den Journalisten und Kamerasammler Kurt Tauber: die Fujifilm DS-7. Lichtempfindlichkeit: ISO 100, Programmautomatik, 1,8-Zoll-LCD-Monitor.  Wechselbare Speicherkarte Smart Media 2 (!) MB. Zubehör: Tasche, PC-Kabel zum Überspielen der Bilder zum PC; CD-Rom mit Software. Auflösung: 640 x 480 Pixel und 320 x 240 Pixel (Farbtiefe: 24 Bit, 16,7 Millionen Farben). Sensor: CCD-Chip mit 307.200 Pixeln.

Irgendwie muss man ja mal anfangen

 

Handwerkszeug für die Produktfotos der Museums-Website

1999: Die Agfa ePhoto 1280 mit 0,8 Megapixel

Die Fuji DS-7 weckte Lust auf mehr. „Mehr“, das waren damals schon 0,8 statt o,3 Megapixel. Das war die zweite Digitalkamera von Museumsgründer Kurt Tauber. Mit ihr wurden sehr viele der auf der Museums-Webseite veröffentlichten Abbildungen von Exponaten fotografiert. Alle, die heute im Archiv 1280 Pixel breit sind. Größer Vorteil der Agfa: das um 270 Grad schwenkbare Display, 

Mehr zu diesem praktischen Helferlein hier

2002: Die Nikon Coolpix 4500 hatte schon 4 Megapixel

2002: Damit wurde es ernst mit der digitalen Fotografie

Mit dieser frühen Digitalkamera (Baujahr: 2002) wurden  sehr, sehr viele, wenn nicht die meisten der auf der Museums-Website gezeigten Exponate fotografiert. Vier Millionen Pixel Auflösung, Bildformat maximal 2.272 x 1.704. Schwenkbares Objektiv (siehe Bild): Vierfach-Nikon- Zoom 7,85 bis 32 mm (entspricht 38 bis 155 bei Kleinbildformat). Objektiv mit zehn Linsen in acht Gruppen. Dazu Digitalzoom vierfach. Man konnte schon kurze Videofilme, sogar mit Ton, aufnehmen. Das war auch bereits eine brauchbare Kamera für die ersten digitalen Zeitungsfotos – eine Revolution bei den Lokalzeitungen. Jeder freie Mitarbeiter konnte sich so einen Kamera leisten. Fortan sparte man eine Stunde Labor.

Mehr über dieses interessante Gerät hier

Bescheidener Einstieg in die Welt der digitalen Spiegelreflexen

2006: Es wurde natürlich wieder eine Canon

Die Canon 350 D – digitale Spiegelreflexkameras für alle, die mehr wollen, aber nicht für etwas bezahlen wollen, was sie niemals brauchen können. Tauber suchte anno 2006  eine erschwingliche Spiegelreflexkamera mit ordentlichen technischen Daten: 8 Megapixel, eingebautem Blitz, guten Objektiven, schneller Auslösezeit und guten Kritiken der Fachzeitschriften. All das hat er in der Canon 350 D gefunden: „Sie hat mich zehn Jahre lang treu begleitet.“

Die technischen DatenMein subjektiver Testbericht

Klein, aber oho: Qualität aus Fernost und aus Wetzlar

Panasonic Lumix DMC-FX 10

Kompakte Digitalkamera von Panasonic (Matsushita Electric Industrial Co., Ltd.), Osaka, Japan, 2007. Hübsche kleine Kamera (etwa 9,5 x 5 x 2,5 cm) mit guten Eigenschaften: Leica-Dreifach-Zoom DC Vario-Elmarit 1:2,8-5,0/5,8-17,4 mm mit asphärischen Linsen (entspricht 35 bis 105 mm bei Kleinbildformat). Zusätzlich digitaler Zoom. Eingebauter Bildstabilisator (zwei Stufen), Blitz, Dutzende von Belichtungsprogrammen. Gebraucht günstig erworben diente sie Kurt Tauber in der Vor-Smartphone-Zeit als Immer-dabei-Kamera in der Herrentasche.

Einzelheiten dazu hier

 

Die digitalen Kompaktkameras waren und sind nicht ohne

Leitz Leica C-Lux 1

Digitalkamera von Leitz, allerdings Made in Japan, 2006 bis 2007. Baugleich mit der Panasonic Lumix FX 01 (6 Megapixel), Autofokus, schnellste Verschlusszeit 1/2.000 Sekunde, Mehrfeldmessung, Programmautomatik Serienbildschaltung bis zu 3 Bilder/Sekunde. Leica-Objektiv CD Vario-Elmarit Aspherical 1:2,8-5,6/28-100 mm (bezogen auf Kleinbildformat). Ein schönes, handliches Gerät zum Mitnehmen bevor es die Handykameras gab. 

Einzelheiten zu diesem Fotoapparat hier

Damit konnte man schon schöne Videos machen

Panasonic Lumix DMC-FS11 (14 Mega Pixels)

Die Panasonic LUMIX DMC-FS11 von 2010 ist eine sehr kompakte 14-Megapixel-Einsteiger-Kamera mit Fünffach-Weitwinkel-Zoom (entspricht 28 bis 140 mm bei Kleinbildkameras). Maximale Fotoauflösung: 4.320 x 3.240 Pixel (JPG). Damit konnte man aber auch schon sehr schöne kleine Videos machen für den Hausgebrauch. Einige davon sind auch auf dieser Homepage zu sehen. Kurt Tauber hat damit gerne testweise seine H0-Modelleisenbahn gefilmt, bevor sein Samsung-Handy diese Aufgabe übernahm.

Mehr Infos zu dieser Kamera mit Beispiel-Video hier

 

Sein erstes "fotografierendes Telefon"

2006: Sony Ericsson K 610i mit 2 Megapixel

In den 2000er Jahren kamen die ersten ernst zu nehmenden Fotohandys auf den Markt. Hier das Fotohandy Sony Ericsson K 610i von 2006. Auflösung: Hauptkamera etwa 2 Mega-Pixel (maximal 1.632 x 1.224 Pixel – digitaler Zweifachzoom), Frontkamera: 0,3 MP (640 x 480 Pixel), Videoaufnahmen. Umfangreiche Ausstattung (USB-Anschluss, Bluetooth, GPRS, UMTS, MobileTV, Videotelefonie, Mediaplayer für Musik und Videos). Ein Anfang – immerhin. Das war Kurt Taubers „erster Versuch, mit einem Telefon zu fotografieren“.

Hier mehr zu diesem Fotohandy

Klein, aber oho: Die Amateurkamera Canon EOS 250 D

2020: „Das reicht, wenn man fotografieren kann“

„Die weltweit leichteste DSLR mit beweglichem Bildschirm, klassischem Handling und modernster Technologie. Großartige Fotos und 4K-Videos sind einfach aufzunehmen, und die Kamera kommuniziert intuitiv mit Mobilgeräten“, schwärmte Canon auf seiner deutschen Homepage noch 2023. Die EOS 250 D verfügt über einen 24,1-Megapixel-Sensor. Tauber: „Das reicht, wenn man fotografieren kann, mehr Kamera muss gar nicht sein.“   

Viel mehr Infos und Bilder zur EOS 250 D hier